Hier finden Sie die Veranstaltungstermine der DPG Köln-Bonn und weitere Tips für Polen-Interessierte


20.09.2018 | 19:00 Uhr |

Lew-Kopelew Forum, Neumarkt-Passage, Neumarkt 18a

Mythen als Waffe? Polen zwischen Wunsch und Wirklichkeit

 

 

 

Vorstellung des neuen Jahrbuchs Polen 2018 - Mythen mit Dr. Andrzej Kaluza (Deutsches Polen-Institut, Darmstadt)

 

In Zusammenarbeit mit Lew-Kopelew Forum

Mythen sind reale und imaginäre Ereignisse, die einer Gemeinschaft Sinn und Orientierung geben. Sie prägen erinnerungspolitische Einstellungen, die Gesellschaft und Kultur beeinflussen und nicht selten eine bestimmte national ausgerichtete Politik legitimieren sollen. Sie reichen weit in die „glorreiche“ Vergangenheit zurück. So wird gegenwärtig die polnische Gesellschaft und Politik von Mythen und Legenden mitbestimmt, im guten und im problematischen Sinne – die Schlacht bei Grunwald, der Warschauer Aufstand, die Kresy (die verlorenen Ostgebiete Polens), Smolensk stehen hier als Beispiele.

Dr. Andrzej Kaluza ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Polen Instituts Darmstadt und Herausgeber des Jahrbuchs Polen sowie des über die Bundeszentrale für politische Bildung zu beziehenden Lesebuchlexikons „Polnische Spuren in Deutschland“. Andrzej Kaluza studierte Germanistik und Niederlandistik an der Universität Breslau und promovierte in Politikwissenschaft an der Universität Frankfurt am Main.

 


Das Buch erschien im Harrassowitz Verlag Wiesbaden 2018. Bestellung: verlag@harrassowitz.de.


17.10.2018 | 18:00 Uhr |

Universitätsclub Bonn, Konviktstraße 9

 

Deutsche und Polen. Geteilte Vergangenheit, gemeinsame Zukunft?

Ergebnisse des Deutsch-polnischen Barometers 2018 mit Dr. Agnieszka Łada

 

Das „Deutsch-polnische Barometer” ist ein Projekt, das regelmäßig die Meinungen von Polen und Deutschen über die deutsch-polnischen Beziehungen und deren aktuelle Herausforderungen erhebt und präsentiert. Die Untersuchungen werden seit dem Jahr 2000 vom Institut für Öffentliche Angelegenheiten in Warschau in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen durchgeführt.

 

Dr. Agnieszka Łada – Direktorin des Europa-Programms und Senior Analyst am Warschauer Institut für Öffentliche Angelegenheiten (ISP). Promotion in Politikwissenschaft an der Universität Warschau. Studium der Politikwissenschaft in Warschau und Berlin sowie Aufbaustudium in Organisationspsychologie in Dortmund und Executive Master for Public Administration an der Hertie School of Governance. Visiting fellow am Brüsseler European Policy Centre (2011), visiting research fellow an der University of Sussex (2012), visiting Scholar am Alfred von Oppenheim Centre for European Policy Studies, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (2013), visiting researcher an der Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin (2016/2017), Vorstandsvorsitzende der Policy Association for an Open Society PASOS (2011-2012), Ratsmitglied des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (2011-2016), sowie des Aufsichtsrates der Stiftung Kreisau, deutsch-polnischer Reflexionsgruppe bei Außenministerien Polens und Deutschlands und Mitglied der Kopernikus-Gruppe. Spezialisierung auf folgende Bereiche: Deutschland und deutsch-polnische Beziehungen, polnische Außen- und Europapolitik, Wahrnehmung Polens im Ausland bzw. der Ausländer in Polen, EU-Institutionen.

 


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